Fallstudie IONICA 2018: Elektromobilität Kongress in Zell am See - Kaprun

Im Juni traf sich in Zell am See im Salzburger Land das Who-is-Who der Elektromobilität. Die IONICA ist die weltweit einzige Veranstaltung, die E-Mobility in allen Bereichen abbildet: Zu Erde, zu Wasser, zu Luft.

E-Mobility interaktiv erleben

Alex Höller ist im Team der IONICA verantwortlich für Eventmanagement und den begleitenden Kongress. “Die IONICA ist die einzige Veranstaltung weltweit, bei der sich auf engstem Raum - innerhalb von 3 Kilometern - die E-Mobilisten und die E-Mobility-Szene treffen und zeigen, was momentan Stand der Dinge ist. Wir haben von Booten über Jet-getriebene Surfboards bis hin zu elektrischen Scuba-Divern alles zum Anschauen und Ausprobieren dagehabt”, erläutert er das Konzept des Events.

Die IONICA ist interaktiv und bot den Teilnehmer viele Möglichkeiten, sich über E-Mobility zu informieren. “Man konnte Autos, Quads, Motorräder, Mopeds oder elektrische Skateboards anschauen und testen. Den Flugbetrieb konnte man natürlich nicht testen, sondern nur anschauen”, so Alex Höller.

Sowohl die Fachwelt als auch Endkonsumenten wurden mit dem neuartigen Eventkonzept angesprochen. “Es gab einen wissenschaftlichen Kongress, der am Donnerstag und Freitag über die Bühne ging, mit ca. 30 internationalen Sprechern. Wir haben E-Mobility an zwei Tagen wissenschaftlich aufbereitet, ebenfalls unter den drei Aspekten zu Erde, zu Wasser und zu Luft. Der Kongress stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Martin Faulstich von der TU Clausthal.

Darüber hinaus gab es einen öffentlichen Teil von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag mit Expos und Shows. Dort gab es E-Mobility zum Testen für Jedermann.”

 

 

Arnolds E-Hummer und andere Herausforderungen

Auch für das Ferry Porsche Congress Center war die IONICA eine besondere Veranstaltung. Projektleiterin Marlies Jäger, B.A. resümiert: “Bei so einer Veranstaltung muss die Technik auf jeden Fall stimmen. Die 30 internationalen Referenten waren alle sehr hochwertig, da darf es keine Probleme bei den Präsentationen geben.”

Aber nicht nur der reine B2B-Charakter des IONICA Kongresses, sondern auch das Drumherum und das Medieninteresse fand Projektleiterin Marlies Jäger spannend: “Spektakulär waren natürlich einige Exponate, die vor unserem Congress Center aufgebaut wurden, u.a. der weltweit einzige Elektro-Hummer von Arnold Schwarzenegger oder eine Elektro-Harley-Davidson, ebenfalls ein Unikat. Eine besondere Herausforderung war es, als wir spontan erfahren haben, dass der ORF eine Liveübertragung macht. Eine Live-Übertragung erlaubt keine Fehler. Aber auch dafür waren wir vorbereitet.”

 

 

Ideale Voraussetzungen im Salzburger Land

Warum ist gerade Zell am See/Kaprun prädestiniert für solch eine Veranstaltung rund um das Thema E-Mobility? Alex Höller fasst es so zusammen: “Die Idee zur Veranstaltung war in unseren Köpfen seit 2010. Es gibt weltweit fast keine andere Region, wo Du innerhalb von drei Kilometern so etwas umsetzen kannst. Wir haben einen See in der nötigen Größe, wo man mit diesen Booten fahren darf. Wir haben einen kleinen Flugplatz direkt am Stadtrand von Zell am See, nur 1,5 Kilometer vom See entfernt. Elektro-Schauen gibt es viele, aber nicht in der Kombination Luft-Wasser-Erde.”

Aber auch andere Aspekte waren für die IONICA wichtig, die vom Veranstalter in die Inszenierung eingebaut wurden. Dazu gehört die Nähe zum höchsten Berg Österreichs. Alex Höller: “Der Großglockner ist eines der wichtigsten Bremsen-Testzentren für alle Autobauer.

Wir haben ein 24-Stunden-Endurance-Rennen gemacht: Wer kommt am weitesten mit der wenigsten Energie? Das Ziel war am Großglockner, nach 24 Stunden. Es gab Vierer-Teams mit vier verschiedenen Automarken. Wer am Schluß noch am meisten Energie in den Batterien hatte, hatte gewonnen.”

 

 

Mit kreativen Ideen für E-Mobility sensibilisieren

Überhaupt setzten die Veranstalter auf kreative Ideen, um das Thema E-Mobility in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken: “Beim IONICA Electronic Muscle konnten Teams von mindestens drei Personen mit dem Rad strampeln. Das Rad war auf einer Walze eingespannt über die Strom produziert wurde. Dieser Strom ging direkt in eine Batterie. Ein Fahrer fuhr dann mit einem Elektro-Gokart Runden, und wer in einer gewissen Zeit die meisten Runden absolviert hat, hat gewonnen. Das war extrem spannend und lustig.

Dann hat es noch das Akkuboatrace gegeben. Die Vorgabe war, sich ein eigenes Boot zu bauen, mit einer Makita-Akkubohrmaschine als Antrieb. Jeder hat die gleiche Bohrmaschine bekommen, alles andere haben die Teilnehmer selbst gebaut. Wir hatten 9 Teams dabei, die richtig coole Dinge gebaut haben. Solche kreativen Dinge wollen wir in Zukunft noch mehr machen, um die Leute auf das Thema E-Mobility zu sensibilisieren.”

 

 

Zahlen, Daten und Fakten zur IONICA 2018

 

 

Unterstützung durch das Salzburg Convention Bureau

Bereits im Vorfeld hat der Veranstalter mit dem Salzburg Convention Bureau eng zusammengearbeitet. “Das Salzburg Convention Bureau hat uns in der Vorbereitung topp unterstützt, hauptsächlich im Kongress-Bereich. Das war echt super. Es ist auch schon eine Wiederholung geplant, vom 18.-23. Juni 2019, da werden wir sicher wieder vermehrt zusammenarbeiten”, so Alex Höller.

Wir freuen uns schon drauf, denn solch eine innovative Veranstaltung zu einem absoluten Zukunftsthema begrüßen wir sehr gern in unserem Bundesland!

Fotos von der IONICA 2018 im Salzburger Land

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