Salzbergwerk Hallein mit Keltenmuseum

Hallein ist eine alte Kelten- und Salzstadt, rund 20 Kilometer südlich von Salzburg. Die historische Altstadt Halleins steht unter Denkmalschutz und wie schon vor 400 Jahren zieren diese schmucke Bürgerhäuser in bunten Farben. Seinen wahren Ruhm verdankt das Städtchen allerdings dem Schaubergwerk im Ortsteil Bad Dürrnberg.
Der Bus bringt Sie direkt zum Salzbergwerk, in dem bereits 600 v. Christus im Untertagebau Salz gewonnen wurde. Besondere Bedeutung erlangte das Bergwerk im 16. Jahrhundert, als es unter den Salzburger Erzbischöfen zur leistungsfähigsten Saline im Ostalpenraum aufstieg. Hallein war die „Schatzkammer“ des Erzbistums, der Reichtum und die Schönheit der Residenzstadt Salzburg zeugen noch heute von den erwirtschafteten Einkünften aus dem Handel mit dem „weißen Gold“ - dem Salz.
Vor Ihrer Führung durch die „Salzwelten“ werden vor dem Stolleneingang traditionellerweise Brot, Salz und Schnaps zum Zeichen der Gastfreundschaft gereicht. Auf Ihrem Weg durch das verzweigte Stollensystem, das zwischen Salzburg und Bayern verläuft, sorgen zwei lange Bergmannsrutschen, eine unterirdische Floßfahrt und rasante Fahrten mit der Grubenbahn für eine abwechslungsreiche Besichtigung.
Im Anschluss an die Führung erleben Sie im „Keltendorf“, einer rekonstruierten Siedlung des urgeschichtlichen Volkes, deren Lebens- und Arbeitsweise.
Nach einem landestypischen Mittagessen in einem gutbürgerlichen Halleiner Gasthof und einem kurzen Spaziergang durch das Städtchen besuchen Sie das neu gestaltete Keltenmuseum. Dort wird auf packende Art und Weise die Geschichte der Kelten präsentiert und dargestellt.
Dauer des Ausflugs: ca. 6 Stunden
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